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Klarstellung für die Wasser- und Abwasseraufbereitung

Primär-, Sekundär- und Vorschaltklärung

Die Klärfiltration ist ein wesentlicher Schritt in einem Wasser- oder Abwasserbehandlungsprozess, um Schwebstoffe durch Schwerkraftablagerung zu entfernen und so einen geklärten Flüssigkeitsabfluss zu schaffen. Zunächst ist ein Verständnis der primären und sekundären Klärfiltration erforderlich, um die geeignete Technologie zur Erfüllung der Aufbereitungsanforderungen zu bestimmen.    

Was ist die primäre und sekundäre Klärung? 

Primäre und sekundäre Kläranlagen sind getrennt, aber ein integraler Bestandteil jeder konventionellen Abwasseraufbereitungsanlage. Primärklärer befinden sich stromabwärts der Siebkammern der Anlage, um absetzbare Feststoffe vom Rohabwasserzufluss zu trennen, während Sekundärklärer stromabwärts der biologischen Kläranlage oder der Belebtschlammanlage gebaut werden, um das behandelte Abwasser von der biologischen Masse zu trennen, die zur Behandlung verwendet wird. Diese beiden Klärprozesse haben eine ähnliche Konstruktionskonfiguration und nutzen die Schwerkraft zur Trennung von Feststoffen vom Speisewasser, das in die Kläranlagen gelangt.  

Primäre Klärung 

Die primäre Klärfiltration, auch bekannt als Sedimentation, ist der erste Schritt in der Wasseraufbereitung zur Entfernung von Schwebstoffen (TSS), Öl und Fett. Während dieses Schrittes werden an der Oberfläche schwimmende Feststoffe und andere große Partikel aus dem Wasser- oder Abwasserfluss vor der biologischen Behandlung entfernt. Schlamm wird auf den Boden der Klärbecken abgelassen und von einem Rechen gesammelt und durch ein Schlammentfernungssystem entfernt. In der Zwischenzeit schwimmen Öl und Fett an der Oberfläche und werden abgeschöpft. Ein typischer Primärklärer entfernt 60 Prozent der Schwebstoffe und 30 bis 40 Prozent des biologischen Sauerstoffbedarfs (BOD). 

Sekundäre Klärung 

Die sekundäre Klärung folgt dem biologischen Behandlungsprozess mit dem Hauptziel der Rückführung von Belebtschlamm. Während des sekundären Klärprozesses setzt sich die Biomasse von Mikroorganismen in Form von Belebtschlamm bis zum Boden ab. Nach einer gewissen Zeit wird die Biomasse der Mikroorganismen in den Belüftungstank zurückgeführt und der Zyklus wiederholt sich, bis das Abwasser sauber ist, bevor es zur Filtration und/oder Desinfektion eingeschickt wird. Abfallschlamm wird vor dem Aufschlussverfahren entfernt und eingedickt. 

Welche Art von Klärsystem ist das richtige für Ihre Anlage? 

Kreisförmige Kläranlagen gibt es in verschiedenen Formen, darunter segmentierter Spanwinkel, spiralförmiger Schaber und hydraulischer Ausbau. Die Auswahl basiert auf den Anwendungs- und Behandlungszielen. 

Rechteckige Ketten- und Schaberklärersysteme sind in 3-Wellen- und 4-Wellen-Konfigurationen sowie mit einer Vielzahl von Kettentypen erhältlich, einschließlich gegossenem, filamentgewickeltem und rostfreiem Stahl. Die Auswahl basiert auf der Beckenlänge und der Feststoffbelastung. 

Die Ballastklärung mit kreisförmigen oder rechteckigen Kläranlagen erhöht die Aufbereitungskapazität drastisch, hilft bei der Einhaltung der ENR-Grenzwerte und erzeugt eine  Abwasserqualität, die den konventionellen Alternativen weit überlegen ist und geringere Lebenszykluskosten bietet. 

Wie können Versorgungsunternehmen die Prozessüberwachung in DWTPs und WWTPs verbessern?

Versorgern fehlt oft eine einheitliche Echtzeitansicht des Betriebs ihrer Kläranlagen, was es schwierig macht, den Energie- und Chemikalienverbrauch zu optimieren und gleichzeitig die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherzustellen. Unterschiedliche Datenquellen und eine begrenzte Sichtbarkeit der wichtigsten Leistungsindikatoren behindern eine zeitnahe Entscheidungsfindung und ein effizientes Ressourcenmanagement.

Die Anlagenmanagement-Anwendung von Xylem Vue bietet eine umfassende Echtzeitansicht des Betriebsstatus von Aufbereitungsprozessen. Es fungiert als integriertes Betriebszentrum, das Fernüberwachung und Anlagenverwaltung ermöglicht. Die Anwendung unterstützt die Entscheidungsfindung durch umsetzbare Erkenntnisse und Empfehlungen zur Optimierung der Wasserqualität, Emissionen, des Energieverbrauchs und der Betriebskosten.

Wasserklärung wird zur Vorbehandlung von Trinkwasser und zur Aufbereitung von kommunalen Abwasserabwässern verwendet